Typische Varianten von Heatmaps
Klick-Heatmaps:
Zeigen, welche Elemente wie oft geklickt oder angetippt werden – z.B. Buttons, Bilder, Navigation. Sie machen sichtbar, welche Inhalte wirklich Aufmerksamkeit bekommen und welche komplett ignoriert werden.
Scroll-Heatmaps:
Zeigen, wie weit Nutzer im Schnitt nach unten scrollen und welchen Prozentsatz der Besucher bestimmte Bereiche der Seite überhaupt zu Gesicht bekommt.
Ein abrupter Farbwechsel im Scroll-Heatmap-Verlauf deutet z.B. auf einen „False Bottom“ hin. Das ist ein Bereich, an dem Nutzer fälschlich glauben, die Seite sei zu Ende.
Move-/Hover-Heatmaps:
Zeigen Mausbewegungen und können Hinweise geben, wo Nutzer mit den Augen unterwegs sind – hilfreich, um Layout und Content-Hierarchie zu bewerten.
Mit Heatmaps kannst du unter anderem folgende UX-Hindernisse erkennen:
- Übersehene oder ablenkende CTAs
- Elemente, die viele Klicks bekommen, aber nicht helfen (Ablenkung / schlechte Informationsarchitektur)
- UI-Bugs oder verwirrende Elemente, wenn z.B. Nutzer auf etwas klicken, das gar nicht interaktiv ist.
Was Heatmaps nicht können:
Mit Heatmaps erkennst du zwar, wo Nutzer klicken oder an welchen Stellen sie abspringen. Was dir jedoch verborgen bleibt, ist die zeitliche Abfolge ihrer Aktionen. Du siehst also nicht, welchen Weg jemand tatsächlich auf deiner Seite nimmt oder wie sich das Nutzerverhalten Schritt für Schritt entwickelt. Genau hier kommen Session Recordings ins Spiel.